Freitag, 22. August 2014

Sechster Tag: Hoher Ifen




Abfahrt heute zur gewohnten Zeit, nach dem Frühstück. Nur zwei Stationen mit dem Bus und der Spaß nahm seinen Lauf. Bei lausigen Temperaturen fuhren wir zunächst mit der Ifenbahn in Richtung Gipfel.  Leider fuhr die Bahn nicht ganz bis zum Gipfel, sodass wir uns - bei gefühlten -2 Grad - selbst an den Aufstieg wagen mussten. 

Die erste Hürde an den Rand des hohen Ifen gestaltete sich recht "einfach" - trotz der kalten Luft. „Oben“ angekommen konnten wir einen wirklichen Zufallstreffer landen. Nach einem kurzen Blick durchs Spektiv konnten wir einen Mauerläufer (Tichodroma muraria) erspähen, sodass das ornithologische Highlight des Tages bereits noch vor dem eigentlichen Gipfel erreicht wurde.


Nach dem Aufstieg durch das Geröllfeld des vorderen Ifen, standen wir auch schon auf dem Ifen-Plateau. Murmeltiere und botanische Besonderheiten wie der Alpen-Aster (Aster alpinus) und eine bereits überwältigende Aussicht ließen uns kurz verweilen, bis wir zum Gipfel des Ifen aufstiegen.
Oben angekommen wurden wir mit einem fast klaren Himmel und einigen Sonnenstrahlen belohnt. Die Aussicht war atemberaubend. Sogar der Bodensee war sichtbar. Kolkraben und Turmfalken gesellten sich im Himmel dazu und es war ausreichend Zeit für Panorama-Fotos und einige Tassen Kaffee. 



Nach der Pause ging es dann wieder an den Abstieg, diesmal über die Rückseite des Ifen. Botanische Zwischenstopps in den alpinen Rasen und einige Vogelarten, wie Alpenbraunelle (Prunella collaris) oder Braunkehlchen (Saxicola rubetra) machten den steilen Abstieg immer wieder zu einem lehrreichen Erlebnis.


Pünktlich zum Abendessen kamen wir wieder am Söllerhaus an und die ornithologisch Interessierten wurden zu guter Letzt noch mit einem Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) belohnt.

Exkursionskarte 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen