Abfahrt heute zur gewohnten Zeit, nach dem Frühstück. Nur zwei
Stationen mit dem Bus und der Spaß nahm seinen Lauf. Bei lausigen Temperaturen fuhren
wir zunächst mit der Ifenbahn in Richtung Gipfel. Leider fuhr die Bahn nicht ganz bis zum Gipfel,
sodass wir uns - bei gefühlten -2 Grad - selbst an den Aufstieg wagen mussten.
Die erste Hürde an den Rand des hohen Ifen gestaltete sich
recht "einfach" - trotz der kalten Luft. „Oben“ angekommen konnten wir einen wirklichen Zufallstreffer
landen. Nach einem kurzen Blick durchs Spektiv konnten wir einen Mauerläufer (Tichodroma muraria) erspähen, sodass das ornithologische Highlight
des Tages bereits noch vor dem eigentlichen Gipfel erreicht wurde.
Nach dem Aufstieg durch das Geröllfeld des
vorderen Ifen, standen wir auch schon auf dem Ifen-Plateau. Murmeltiere und botanische
Besonderheiten wie der Alpen-Aster (Aster alpinus) und eine bereits überwältigende Aussicht ließen uns
kurz verweilen, bis wir zum Gipfel des Ifen aufstiegen.
Oben angekommen wurden wir mit einem fast klaren
Himmel und einigen Sonnenstrahlen belohnt. Die Aussicht war atemberaubend. Sogar
der Bodensee war sichtbar. Kolkraben und Turmfalken gesellten sich im Himmel dazu
und es war ausreichend Zeit für Panorama-Fotos und einige Tassen Kaffee.
Nach der Pause ging es dann wieder an den
Abstieg, diesmal über die Rückseite des Ifen. Botanische Zwischenstopps in den alpinen Rasen und einige
Vogelarten, wie Alpenbraunelle (Prunella collaris) oder Braunkehlchen (Saxicola
rubetra) machten den steilen Abstieg immer wieder zu einem lehrreichen Erlebnis.
Pünktlich zum Abendessen kamen wir wieder am
Söllerhaus an und die ornithologisch Interessierten wurden zu guter Letzt noch mit einem
Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) belohnt.
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